Gottlieben Dorf

Das Dorf blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

In der Mitte des 13. Jahrhunderts wird Schloss Gottlieben erbaut. Viele illustre Persönlichkeiten waren mit dem stolzen Gebäude verbunden: In einem der beiden Türme wurde zum Beispiel der abgesetzte Papst Johannes XXIII. gefangen gehalten. Im 19. Jahrhundert übernahm der spätere französische Kaiser Napoleon III. das Schloss und bewohnte es für kurze Zeit.

Dem Thurgauer Dorf kam als wichtigem Umschlagplatz von Salz grosse Bedeutung zu. 1678 wurde es gar zum Markt erhoben und blühte auf. Bei einem Hochwasser 14 Jahre später versank die alte «Krone» zusammen mit drei Nachbarhäusern im Seerhein. Zwar wurde sie 1698 am Standort des heutigen Gottlieber Hotel Krone wieder aufgebaut, aber die Befestigung des Flussufers mit 700 Stämmen stürzte das Dorf in tiefe Schulden.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich Gottlieben vom Fischer- und Bauerndorf zum heutigen touristischen Schmuckstück.

Gottlieben ist flächenmässig eine der kleinsten Schweizer

Gemeinden. Heute zählt sie rund 300 Einwohner.

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